FRENPLDE
B/O · I/001

Ein Kino, das nicht beruhigt

FILM

03
Kino interessiert mich, wenn es dem Zuschauer die bequeme Position des Richters entzieht.

Der Körper wird zur moralischen Frage, bevor er zum Bild wird. Schuld zirkuliert, Dogmen bekommen Risse, und die Inszenierung weigert sich zu sagen, wo genau die richtige Distanz liegt.

Nach dem Film bleibt keine Antwort, sondern ein aktives Unbehagen: Etwas zwingt dazu, Szene, Geste, Schuld und manchmal den eigenen Blick neu zu sehen.

NOTIZ

Ein genaues Bild beruhigt nicht unbedingt. Es verschiebt den Ort, von dem aus wir schauen.

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